Lindsey Stirling – Über YouTube auf die Bühnen der Welt

Lindsey Stirling, der Name dürfte mittlerweile für vielermann ein Begriff sein. Es ist der Name einer kleinen Frau aus Kalifornien, die einen Traum hatte mit ihrer besonderen Art des Geigenspiels Erfolg zu haben und alles dafür getan hat diesen zu erreichen. Ihr Weg war gepflastert mit vielen Hürden, ihre Zukunft bereits von großen Experten des Musikgeschäfts totgesagt. Wie sie ihr Ziel verfolgt hat, über ihren Weg nach ganz oben und meine persönlichen Eindrücke der von mir besuchten Shows lest ihr hier

Bereits mit 6 Jahren bekam Lindsey ihre erste Geige auf eigenen Wunsch geschenkt. So wurde der Grundstein für ihren heutigen Erfolg bereits früh gelegt. Mit 16 gründete sie zusammen mit ihren 4 besten Freunden eine Rock’n’Roll Band und fing noch im selben Alter an eigene Musik zu produzieren.

2007 war schließlich die Geburtsstunde ihres YouTube Kanals „lindseystomp“ auf dem sie ihre selbstkomponierten Musikstücke präsentierte. Aber nicht alleine, Devin Graham der zu dem Zeitpunkt bereits erfolgreich auf YouTube war sah etwas in ihr und unterstütze sie bei allen Projekten und Musikvideos. 3 Jahre später nahm sie an der 5. Staffel von America’s Got Talent als Hip-Hop Violonist teil und kam bis ins Viertelfinale. Dort lieferte sie allerdings der Meinung der Jury nach einen derartig schlechten Auftritt ab, dass Piers Morgan, teil der Jury ziehmlich harte Worte fand um diesen zu beschreiben. 

You need to be in a group. … What you’re doing is not enough to fill a theater in VegasPiers Morgan

Spätestens mit ihrem in 2012 veröffentlichten Debütalbum und der damit zusammenhängenden US- und Europa Tour bewies sie allen Skeptikern das Gegenteil. Die Hallen waren voll, die Tickets ausverkauft. Die Leute hatten Bock auf diese neue Art von Musik. Das erste Mal in Deutschland machte sie in Köln im Luxor halt und ich habe es mir nicht nehmen lassen live dabei zu sein – als VIP –

Es gab 50 VIP Tickets zu kaufen die ein Meet&Greet behinhalten. Sie war sehr herzlich und nett zu allen Fans und man konnte Fotos machen und Autogramme geben lassen. Das Luxor ist ein sehr kleiner Club für ein paar 100 Leute. Trotzdem rockte Lindsey die kleine Bühne und sprang hin und her während sie nebenbei Geige spielt, als wäre es eine große. Die Stimmung war von Anfang an auf dem Höhepunkt. Leider war das Konzert bereits nach einer Stunde vorbei.

P1030193Doch im darauffolgenden Jahr gab es bereits die nächste große Welttournee, in größeren Hallen. Die Karten waren wieder schnell restlos ausverkauft und wieder war ich als VIP dabei. Und das gleich zweimal. Ende Mai 2013 bin ich bis nach Brüssel gefahren um sie dort erneut live zu erleben. Gößere
Halle, neue Bühne, neue Show und alles etwas besser. Sie hat sich in dem einen Jahr wirklich gesteigert und alles verdiente Geld investiert um die Show besser zu machen. Mit einer riesen Begeisterung fuhr ich zurück nach Hause
und kaufte mir direkt Tickets für das Konzert in Köln einen Monat später. Wieder ein VIP Ticket und diesmal die selbe Show wie in Brüssel, dennoch ist es jedesmal wieder ein wahnsinnig gutes Konzert.

 

Nach dem Sommer war ihre Welttournee beendet und sie spielte nur noch vereinzelt kleine Konzerte in Amerika. Mittlerweile wurde sie zu sämtlichen großen TV Sendern eingeladen, musste sich Interviews stellen und gewann sogar den Echo in der Kategorie „Crossover“.

Deshalb wurde es nun auch Zeit sich um ein neues Album zu kümmern. Es sollte neu und anders werden. Im Januar 2014 war es fertig und was soll man sagen…es war anders aber verdammt gut und vor allem noch besser als das erste. Nach langem Warten wurde dann für den Herbst ein paar vereinzelte Konzerte in Europa angekündigt und natürlich machte sie wieder in Köln halt, wo bereits ihr allererstes Deutschlandkonzert statt fand. Also wurde natürlich wieder das VIP Ticket bestellt und die Vorfreude stieg.

Als der Tag dann endlich gekommen war und das Konzert losging konnte man die Begeisterung in den Gesichtern jedes einzelnen Besuchers sehen. Eine noch aufwendigere Bühnengestaltung und Equipment waren am Start. Doch das größte Highlight, sie hat sich 2 Tänzer mit ins Boot geholt. Einer von ihnen war Stevo Jones, bekannt aus dem Film Step Up: All in. Die neuen Songs waren spitze, die Tänzer brachten den letzten Schliff zur Perfektion mit und die ganze Show war bombastisch.

Aktuell hat Lindsey ihr gemeinsames Buch mit ihrer Schwester veröffentlicht „The Only Pirate at the Party“ in dem man einiges über ihr Leben und ihren Durchbruch nachlesen kann. Wer auf Rock, Pop oder Classic steht ist bei ihr an der richtigen Stelle. Sie zieht einen sofort in ihren Bann und man kann eine grandiose Show genießen. 20160205_203458

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